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Ende der Sommerferien - Herbst

Liebe Leserin, lieber Leser dieser Webseite,

Inzwischen ist der Sommer fast vorbei. Gehörten Sie zu den Glücklichen, die wegfahren oder sogar wegfliegen konnten? Oder haben sie sich‘s am See, im Garten oder auf „Balkonien“ schön gemacht?

Vielleicht liegt das Glück gar nicht in der Ferne?

In dem netten Kinderbuch, das keineswegs nur für Kinder ist: „Komm, wir finden einen Schatz“ erzählt Janosch die Geschichte, „wie der kleine Tiger und der kleine Bär vom Reichtum träumen, wie sie überall nach dem Schatz suchen, wie sie tatsächlich reich werden und alles wieder verlieren und wie sie schließlich wieder nach Hause zurückkehren und dort bemerken, was das größte Glück der Erde ist. Sie stellen fest, dass sie eigentlich längst alles haben, was man zum Glücklich sein braucht und wie schön das Leben doch ist, wenn es Blumenkohl und Kartoffeln gibt, der Maulwurf zu Besuch kommt, der Zaunkönig singt und die Bienen summen.

Falls Sie aber jetzt im Sommer zeitlich, gesundheitlich und finanziell in der Lage waren, tatsächlich für einige Tage „Urlaub“ in der Ferne gemacht zu haben, bewahren Sie sich die wunderbaren Urlaubserinnerungen und das Glück.

Aber was macht Glück denn eigentlich aus? Was macht uns glücklich?

Bei uns am See geht der Blick ja Gott sei‘ s gedankt in die Weite. Ich muss nicht ans andere Ufer gelangen. Aber ich kann es sehen. So eine Weitung des Blicks, ohne etwas erreichen zu müssen, macht mich glücklich. Aus dem Kleinkram und den Sorgen des Alltags mit seinen Pflichten wieder einen weiteren Horizont bekommen, das gelingt mir, wenn ich über den blauen See schaue. Es braucht dazu keine Fernreise. Das Glück kann so nah sein. Ja, unser See ist im Sommer so blau, weil sich der Himmel darin spiegelt.

Auch das erlebe ich als Glück: Wenn sich in den Dingen der Welt, der Natur, des Lebens und seinen Wendungen der „Himmel“ spiegelt. Wenn Gott sichtbar und spürbar wird im „Du“ meines Gegenübers.

Ich wünsche Ihnen, Sie können jetzt einfach weiterdenken und fortschreiben – mit Ihren persönlichen Glücksmomenten. Ich wünsche Ihnen eine gute Herbstzeit voll von Glücksmomenten, vielleicht „geteiltes Glück“ in einem unserer Gottesdienste oder beim Spaziergang am See,

Ihr Pfarrer Hannes Bauer (Bonhoeffer Kirche)

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