Dieser Spruch steht nun in Goldbuchstaben an der Wand im neu gestalteten Raum des Abschieds im Klinikum. Der Verein der Förderer des Klinikums hat rund 20 000 € gespendet, damit das Ethikkomitee mit den Klinikseelsorgern diesem Raum eine tragende Atmosphäre geben können. Die Kunsttherapeutin Hildegard Schumacher aus Konstanz hat uns dabei geholfen. Wir Seelsorger stehen immer wieder in diesem Raum mit den Angehörigen und Freunden, die plötzlich oder schon länger gefürchtet Abschied nehmen müssen von einem geliebten Menschen. Was trägt in solchen Situationen? Der suchende, traurige Blick kann nun auf dem Spruch an der Wand ruhen, auf dem Kreuz, auf der Kerze, irgendwo in diesem würdigen Raum. Es ist heller als vorher. Sitzgelegenheiten sind da. Sogar ein Sofa. Es ist Raum da, um Halt zu finden im Abschied, aneinander und an dem behutsamen Hinweis auf SEINE sanften Hände. Ich bin sehr froh über diesen neuen Raum des Gehaltenwerdens.